Praxis-Ulrike-Eigen-Physiotherapie

Manuelle Therapie

Schmerzhaft funktionsgestörte Gelenke können manualtherapeutisch erfolgreich untersucht und behandelt werden.

Unterschieden werden lokale, segmentale sowie vegetative Störungen. Ziel der Therapie ist die Schmerzlinderung, Bewegungserweiterung und Verbesserung der Arthrokinematik in einem Gelenk.


FDM-Behandlung (Faszien-Distorsions-Modell)

Schmerzen finden häufig ihren Ursprung im Bewegungsapparat. Anhand der Angaben des Patienten werden Schmerzen genau lokalisiert und gezielt behandelt. So können Beschwerden wie Kopfschmerz, Schulterschmerz, Hexenschuss, Knieschmerz, Sportverletzungen usw. in kurzer Zeit erfolgreich behandelt werden. Ziel ist das persönliche Wohlbefinden und das Herstellen der vollen Funktionalität des Körpers.


Die Abkürzung PNF steht für "Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation".

Was bedeutet das?
Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Haltung er sich befindet ("Propriozeptiv"). Durch gezielte Reize der Propriozeptoren werden Bewegungen gebahnt ("fazilitiert") und das Zusammenspiel zwischen Nerv und Muskulatur gefördert. Dadurch erreicht man eine Erleichterung der Bewegung.

Die Ziele sind:
• Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe und somit Abbau
  von pathologischen Bewegungsmustern
• Normalisierung des Muskeltonus
• Muskelkräftigung
• Muskeldehnung

Triggerpoint-Therapie

Triggerpunkte sind schmerzhafte Punkte im Bindegewebe, die durch folgende Ursachen entstehen können:
• Überbeanspruchung durch Verletzungen, Zerrungen etc.
• Verspannungen nach Fehlhaltungen (schlechte Arbeitsplatz-Ergonomie,
  repetitive Bewegungen unter ungünstigen Bedingungen).
• Schonhaltungen im Zusammenhang mit anderen auftretenden Schmerzen
• Verspannungen aufgrund von Stress oder anderen äußeren Einflüssen
• Verspannungen aufgrund von psychischen Einflüssen

Diese Ursachen führen zu einer Minderdurchblutung des Muskelgewebes und somit zu Ablagerungen im Bindegewebe. Durch die Triggerpunkt-Therapie beseitigt man durch Druck die schmerzhaften Punkte und ergänzt die Behandlung mit speziellen Streichungen und Dehnungen.

CMD

Als CMD (Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion) bezeichnet man die Fehlfunktion zwischen Schädel und Unterkiefer. CMD-Patienten können unter verschiedenen Symptomen leiden, z.B.:
• Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
• Kiefer-, Ohren- und Gesichtsschmerzen
• Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
• Zahnschmerzen und Zahnabrieb
• Schwindel
• Ohrgeräusche
Nach der Analyse von Fehlhaltungen und Fehlfunktionen des Kiefergelenkes lindern wir Ihre Symptome durch unsere Behandlung mit manuelltherapeutischen Techniken.

Strukturelle Integration – Rolfing

Die US-amerikanische Biochemikerin Ida Rolf wies den Faszien bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Schmerzen und Fehlhaltungen zu. Die Methode der "Strukturellen Integration" (meistens bekannt als Rolfing) nutzt die Formbarkeit des Binde- und Muskelgewebes, um eine ausgewogene Neuordnung der Körperstruktur zu ermöglichen.
Grundsätzlich eignet sich Strukturelle Integration für kranke und gesunde Menschen gleichermaßen. Die Anwendungsgebiete erstrecken sich von der Lösung von Bewegungseinschränkungen und Haltungsproblemen, z.B. als Folge von Operationen, bis hin zur Erweiterung und Verfeinerung leiblicher Ausdrucks- und Bewegungsmöglichkeiten.

Bobath-Therapie

Die Anwendung des Bobath-Konzeptes eignet sich für alle Patienten mit Bewegungseinschränkungen, im Besonderen bei neurologischen Erkrankungen. Die Behandlung schließt das bewusste Gefühl für Bewegung, die Persönlichkeit des Patienten und eine ganzheitliche Sichtweise auf Körper und Geist mit ein.

Schroth-Therapie

Die Schroth-Therapie ist darauf ausgerichtet, skoliotische Fehlhaltungen der Wirbelsäule zu korrigieren. Unter Ausnutzung aller Bewegungsmöglichkeiten der Wirbelsäule wird diese aufgerichtet und muskulär stabilisiert.

McKenzie-Konzept

Das McKenzie-Konzept ist ein Untersuchungs- und Behandlungsprogramm bei Rückenbeschwerden. Fundament ist eine genaue Befunderhebung, bei der Lokalisierung und Ausprägung des Schmerzes bestimmt werden. Daraufhin wird ein Behandlungsplan festgelegt, der je nach Fortschritt verschieden lang fortgeführt werden kann.

Cranio Sacral Behandlung

Der Begriff "Cranio-Sacral-Therapy" kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt etwa "Schädel-Kreuzbein-Therapie. Sinn und Zweck der Cranio-Sacral-Therapie ist es, das Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zu stärken und zu harmonisieren. Diese alternative Heilmethode hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern.

Die Cranio-Sacral-Therapie verspricht bei Verletzungen, die beispielsweise durch Stürze oder Unfälle hervorgerufen wurden, und bei Schmerzen einen Heilungserfolg. Auch Muskelverspannungen und Blockaden, die im Körper vorhanden sind und diesen blockieren, können mit der Cranio-Sacral-Therapie gelöst werden. Bei erfolgreicher Durchführung der Cranio-Sacral-Therapie wird die Immunabwehr gestärkt, und das gesamte energetische Potenzial des Körpers erhöht sich.

Lymphdrainage

Eine sanfte Entspannungstherapie, bei der Schwellungen (Lymphödeme) verringert und somit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen gemildert werden. Die Anwendung erfolgt beispielsweise nach Frakturen, Operationen und Krebstherapien.

Kinesiotaping

In Japan entwickelte Tapetechnik, die mit speziellem Tapematerial Muskeln, Gelenke, Bänder, aber auch das Lymphsystem unterstützt. (z.B. Tennisellbogen, Schulter-Impingementsyndrom, Rückenschmerzen)

Wirbelsäulentherapie nach Dorn/Breuss

Die Dorn-Methode ist eine sanfte Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung. Blockaden der Wirbelsäule werden mit den Händen einfühlsam diagnostiziert und behandelt. Hilfe zur Selbsthilfe gehört zum Konzept: Während der Behandlung werden Ihnen Übungen für Zuhause gezeigt. Die Behandlung wird oft mit einer sanften Ölmassage nach Breuss abgeschlossen.

Atemtherapie

Die Atemtherapie befasst sich mit Krankheiten des Bronchialsystems wie z.B. chronische Bronchitis, Asthma, Mukoviszidose. Sie arbeitet sowohl prophylaktisch

Die Ziele sind:
• Sekretlösung und -transport
• Stabilisierung/Aufbau eines stabilen Bronchialsystems
• Verbesserung der Brustkorbbeweglichkeit
• Förderung der Atemwahrnehmung
• Entspannung


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